Simone Kermes
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Simone Kermes - Bel Canto

Bel Canto

Künstler

Mit ihren drei bisherigen CDs stürmte die Sopranistin Simone Kermes regelmäßig an die Spitzen der deutschen Klassik-Charts. "Bel Canto - From Monteverdi to Verdi" ist der Titel ihrer neuen, von den Fans langerwarteten CD, in deren Zentrum diesmal Arien des Belcanto stehen. Für Simone Kermes gibt es eine Verbindung, denn der Belcanto ist für sie "ohne den Bezug zur barocken Tradition nicht denkbar.Mit den Erfahrungen einer Barocksängerin war es mir eine Herzensangelegenheit, auf den Spuren des Belcanto weiter zu wandeln und aus der barocken Perspektive einen neuen Blick auf diese einmaligen Kunstwerke zu werfen". Die CD enthält absolute Highlights des Belcanto u.a. "Casta Diva", das Gebet der Nora aus Vincenzo Bellinis Oper "Norma" , "O luce di quest' anima" aus Donizettis "Linda di Chamounix" oder "Dolce pensiero" aus Gioacchino Rossinis "Semiramide". Doch das Programm enthält auch Schätze aus selten gespielten Werken: Arien aus Saverio Mercadantes Revolutionsoper "Virginia", aus Rossinis Opera seria "Maometto Secondo", aus Donizettis Goethe-Adaption "Betly", Bellinis Erstling "Adelson e Salvini", Verdis Schiller-Vertonung "I masnadieri" ("Die Räuber") und aus seinem Hunnendrama "Attila". Als "Bindeglied" zwischen Barock und Belcanto betrachtet Simone Kermes die Arie der Königin der Nacht aus Mozarts "Zauberflöte", die auch auf der CD zu hören ist. Und last not least: nur eine Laute hingegen begleitet Kermes beim Madrigal "Si dolce è il tormento" von Claudio Monteverdi: "Alles ist hier schon da - das Dramma, das Espressivo", so Simone Kermes. "Aber wie unglaublich modern erscheint diese fast 400 Jahre alte Komposition." Begleitet wird die Sängerin vom Concerto Köln auf historischem Instrumentarium unter der Leitung von Christoph M. Mueller. "Auf "Bel Canto" gibt es reichlich Gelegenheiten, die Wendigkeit und Bandbreite von Kermes´ Stimmakrobatik auszukosten. [?] Bellini, Verdi, Donizetti und Rossini bekommen [?] Gesangsgirlanden verpasst, die man sonst bei diesem Repertoire selten hört." (Crescendo) ?Ein ebenso mutiger wie überzeugender Schritt: Simone Kermes, die bisher für barocke Koloraturen berühmt war, goes Belcanto. [?] Für alle Fans von Simone Kermes ist das ein reines Vergnügen. [?] Aber auch für Verdi- und Rossini-Freunde, die sie bisher höchstens dem Namen nach kannten, könnte das Hören dieser CD eine interessante und bereichernde Erfahrung werden. [...] Höhepunkt der CD ist die Königin der Nacht: eine ebenso aufschlussreiche wie überzeugende Auffassung.? (Applaus)

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