Arcadi Volodos
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Arcadi Volodos - Volodos in Vienna

Volodos in Vienna

Künstler
Der Pianist Arcadi Volodos hat nicht nur mit seiner aufsehenerregenden Virtuosität neue Maßstäbe gesetzt. Volodos ist zugleich ein nachdenklicher Klavierpoet, der mit seiner nuancenreichen Anschlagskultur die Zuhörer fesselt und die Kritik zu Lobeshymnen hinreisst. "Das gelingt nur wenigen, uns die Zuhörer glauben zu machen, wir schwebten" (FAZ), "Wenn Volodos spielt, bekommen die Töne Flügel, gewöhnliche Worte reichen nicht, um diesem außergewöhnlichen Pianisten gerecht zu werden" (Mannheimer Morgen). Auch seine letzte CD mit Werken von Liszt gilt als Meilenstein, erhielt zahlreiche Auszeichnungen und stieg hoch in die deutschen Klassikcharts ein. Für seinen sensationellen Klavierabend am 1. März 2009 im Großen Saal des Wiener Musikvereins, der erstmals als Audio-CD und auch für DVD/Blu Ray aufgezeichnet wurde, hatte Volodos ein kontrastreiches Programm zusammengestellt: von den geheimnisvollen Klangwelten Alexander Scriabins und Ravels "Valses nobles et sentimentales" in der ersten Hälfte und Schumanns hochromantischen "Waldszenen" bis hin zu Liszts spektakulärer "Dante Sonate". Die atemlose Spannung während des Konzertes, die Volodos mit seiner unglaublichen Anschlagskultur, technischen Brillanz und tiefer Musikalität herbeizauberte, wird nicht nur auf CD, sondern erstmals auch auf Bildtonträger (DVD und Blu Ray Disc) dokumentiert. Die Kritiken waren phänomenal. "Genial: Schärfe und Eleganz auf das Wundersamste verbunden" (Der Standard), "ein Kaleidoskop hauchzarter Farben" (Die Presse), "Virtuosität als Basis musikalischer Poesie" (Österreich).Voldos spielte das Programm des Wiener Konzertes in mehreren deutschen Städten, die Konzerte u. a. in Essen, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart, Hamburg, Baden-Baden und Schwetzingen erhielten sensationelle Rezensionen und rissen das Publikum wie in Wien zu Begeisterungsstürmen hin. Gramophone Award 2010 Arcadi Volodos wurde für seine aktuelle CD "Volodos in Vienna" am 1. Oktober in London mit dem Gramophone Award 2010 für die beste Instrumentaleinspielung des Jahres ausgezeichnet. Der Gramophone Award ist weltweit der einflussreichste Musikpreis für klassische Musik. "Arcadi Volodos präsentiert einen großartigen Live-Mitschnitt [....] Volodos (...) entpuppte sich als veritabler Klavierpoet. Deshalb versteht er den spätromantischen Komponisten Skrjabin auch als den, der er ist: als späten Romantiker. (...) Und so stellt er Skrjabins Préludes auch unmittelbar vor Maurice Ravels "Valses nobles et sentimentales". Volodos hat damit einen poetischen Nerv getroffen, der unmittelbar einleuchtet. (?) In Robert Schumanns "Waldszenen" forciert er eine quasi-naturalistische Betrachtung, die Schumanns Programmstücke auch vertragen. Aber wenn schon so, dann mit extremer pianistischer Präzision." (Süddeutsche Zeitung) "Mittlerweile ist Volodos ein Mega-Star des Klaviers, ein geschickter Programmatiker, ein Pianist, der auf die innere Dramatik seiner Programme achtet. (?) Volodos versteht sich bei Skrjabin wie in den folgenden Werken anderer Komponisten so sehr in die Gedanken- und Farbwelt hineinzudenken, dass man hineingezogen wird in diese Musik. Feinsinnig spielt er, tariert so differenziert den Flügelanschlag und damit den Dynamik- und Phrasierungsbereich aus, dass es ein Fest für die Ohren ist, ihm zu lauschen. Ravels "Valses nobles et sentimentales" werden zu fantasiereichen Tänzen leichter Art, Schumanns "Waldszenen" zu einem klarem Statement für die Verklärtheit und Naturverbundenheit, langsame, klare Tempi, verhauchte Klänge. Aber auch STruktur und scharfe Akzente. (...) Und dann als Steigerung zum Schluss Liszts "Dante-Sonate", die Volodos derartig magisch und "teuflisch" spielt, dass man mitgerissen wird in den musikalisch-diabolischen Strudel. (...) Einer der ganz Großen spielt hier Klavier! (Piano News) "Großartiges Virtuosengeklingel, stupende Geläufigkeit aber auch neuerlich sich vertiefende Schwere und Ernsthaftigkeit bietet der russische Flinkfinger auf diesem, als Doppel-CD wie DVD veröffentlichten Programm. Live aus dem Musikvereinsaal gibt es Gewichtiges von Skrjabin, Ravels schön parfümierte Valses nobles et sentimentales, Schumanns bildersatte, doch zart genommene Waldszenen und Liszts haarige, hier stupend leicht klingende Dante-Sonate." (Die Welt) "Zwei Préludes von Alexander Skrjabin eröffnen das Programm - freundlich und fast ein bisschen bieder. Doch plötzlich kommen Dimensionen des Unheimlichen ins Spiel, wenn Volodos durch extrem gedehnte Pausen die Musik fast verröcheln lässt, oder wenn sich plötzlich eine erschreckende Aggressivität durchsetzt. [...] Wer sich wie Volodos bei Skrjabin als Meister subtilster Klangfarbenspiele erwiesen hat, möchte sein technisches Können natürlich erst recht bei Transkriptionen demonstrieren. [...] Und so lässt Volodos ein Klanggewitter losdröhnen, dessen Wirkung sich niemand entziehen kann. Franz Liszt hatte sowieso schon die technischen Herausforderungen auf das kaum mehr Steigerbare hochgeschraubt. Aber Volodos muss ihn unbedingt noch übertrumpfen. Und das gelingt ihm auch, weil kein einziger Ton verwischt wird. Jedenfalls entsteht der Eindruck einer makellosen Präzision. Nachprüfen kann das ohnehin kein menschliches Ohr. [...] Volodos ist ein Ausnahmepianist. Sein Können und seine Leidenschaft lassen alle Einwände verblassen." (NDR Kultur, CD der Woche) "Gute Pianisten gibt es eine ganze Menge im derzeitigen Konzertleben. Nach richtigen Ausnahmegenies muss man allerdings schon etwas länger suchen. Einer, der sich auf geradem Weg an die Spitze der Klaviervirtuosen gespielt hat, ist Arcadi Volodos. Vor allem für sein Klangempfinden und sein poetisches Spiel wird der 37-jährige Russe geschätzt. Nach legendären und hoch gelobten Rachmaninoff-, Schubert- und Liszt-Einspielungen, hat Volodos nun eine neue CD in Wien eingespielt. [...] Das Programm ist bunt gemischt: Skrjabin-Préludes treffen auf Ravels Valses nobles et sentimentales. Den lyrisch-intimen Waldszenen von Schumann stellt Volodos die dramatisch-grandiose Dante-Sonate von Franz Liszt entgegen. Als Zugabe gibt es Bach, Tschaikowski und Skrjabin. Eine derartige Zusammenstellung ist neu für Arcadi Volodos, hatte er doch bislang immer darauf geachtet, dass die Stücke auf seinen CDs stilistisch möglichst ähnlich sind und sich aufeinander beziehen. Die Gegensätzlichkeit der Werke arbeitet Volodos geradezu provokant heraus. Jede einzelne Schumannsche Waldszene formt er zu einer kleinen, charakteristischen Perle. Bei den Ravel-Walzern bleibt er zurückhaltend, fast etwas nüchtern. Den Höhepunkt aber bildet Liszts Dante-Sonate. Hier zieht der versierte Liszt-Kenner alle Register. Ob zarte Triller, mächtige Akkordfolgen oder rasante Arpeggioakrobatik - in diesem Klangkarneval beweist Arcadi Volodos auf beeindruckende Weise, wie gut er die gesamte Palette der pianistischen Ausdrucksmöglichkeiten beherrscht. (RBB Kulturradio, CD der Woche) "90 Minuten gibt es da gewaltig was auf die Ohren - und die Augen nicht zu vergessen. Geballte Konzentration und hohe Virtuosität wechselt mit extrem ruhigen, lyrischen Passagen, am beeindruckendsten zu hören und zu sehen in der ersten Zugabe nach Liszts titanischer Dante-Sonate; das kleine, unscheinbare Siciliano von Bach/Vivaldi, da stockt einem der Atem. Volodos gehört seit seinem Debüt 1997 zu den neuen Pianisten, die ohne alles Gehabe musizieren, ihre Musik ganz offensichtlich auch verstanden haben und wissen, das zum Musikmachen neben Technik vor allem auch Geist gehört. [?] Exzellent." Klassik-CD des Monats, Musik 5/5 (Audio)

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