Regula Mühlemann
Zum Künstler Regula Mühlemann

Lieder der Heimat / Songs from Home

Künstler

Mit ihren begeistert aufgenommenen "Mozart" und "Cleopatra" Bestseller-Alben bei Sony Classical und zahlreichen Fernsehauftritten, wurde die junge Schweizer Sängerin Regula Mühlemann schnell zum Shooting-Star der Klassik-Szene und erhielt einen Opus Klassik. "So anmutig wie ihre Erscheinung ist die Stimme der jungen Schweizer Starsopranistin: lyrisch und hell, weich im Timbre, klar in der Höhe" schreibt die Kritik. Auf ihrem dritten Album nun präsentiert sich Mühlemann als künstlerisch ausdrucksstarke wie vom Repertoire her ungemein neugierige Liedsängerin. So hat die in der Schweiz lebende Musikerin für ihr Album "Lieder der Heimat" Lieder von Franz Schubert (1797-1828) nicht nur mit teilweise volkstümlichen Liedern von Schweizer Komponisten kombiniert, sondern diese auch in den vier schweizerischen Landessprachen aufgenommen. Der Themenkreis Heimat, Natur, Wandern, Abschied und Sehnsucht bildet den roten Faden des Repertoires, das Mühlemann mit ihrer langjährigen Liedbegleiterin Tatiana Korsunskaya eingespielt hat. Um Heimat und Natur drehen sich sogleich die drei Schubert-Lieder, "Der Hirt auf dem Felsen", "Im Frühling" und "Der Knabe". Mit der in Schuberts Todesjahr entstandenen Komposition "Der Hirt auf dem Felsen", bei dem die zusätzliche Klarinettenstimme von Daniel Ottensamer gespielt wird, enthält die pastorale Szene zahlreiche Echos, wie sie in weiteren Liedern auf dem Album wiederkehren und an die abendlichen Betrufe der Hirten in den Alpen erinnern. Auf der Suche nach Liedern aus ihrer Heimat ist Regula Mühlemann besonders bei dem in Zürich gestorbenen Komponisten Wilhelm Baumgartner (1820-1867) fündig geworden. So folgen auf Schuberts Werken mehrere Lieder von Baumgartner darunter "Noch sind die Tage der Rosen" und "Du bist wie eine Blume". Auf dem Album erklingt mit "In der Fremde" auch ein Stück von Othmar Schoeck (1886-1957), der als der erfolgreichste, von Max Reger in Leipzig unterrichtete Liederkomponist aus der Schweiz gilt. Weitere Lied-Entdeckungen stammen etwa aus der Feder von Richard Flury ("Wandern mit dir"), Emil Frey ("Junges Mädchen in den Bergen"), Richard Langer ("Edelwyss"), Friedrich Niggli ("Plange"), Walther Geiser ("Duos chanzuns rumantschas") sowie der in Genf geborenen und dort von Ernest Bloch ausgebildeten Komponistin Marguerite Roesgen-Champion ("Poétique du ciel"). Und mit dem "Das alte Guggisberger-Lied" erklingt gar eine alte Weise, die auch unter dem Titel "Der Simelibärg" bekannt und um 1812 in die "Sammlung von Schweizer Kuhreihen und Volksliedern" von Johann Rudolf Wyss aufgenommen wurde. Die Konzerte mit dem Programm erhielten bereits fantastische Besprechungen: "Musik, die die verführerischen Seiten der Natur in Klänge bannt. Regula Mühlemann glänzte auch hier mit ihrer Natürlichkeit, der Intonationsreinheit, der schieren Schönheit ihrer Stimme." (Neue Luzerner Zeitung)

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