Martin Stadtfeld
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Martin Stadtfeld - Deutsche Romantik

Deutsche Romantik

Künstler

Martin Stadtfeld ist Deutschlands bekanntester und erfolgreichster junger Pianist. Nach seinen Bach-CDs nimmt er sich auf seiner neuen CD Werken der Deutschen Romantik an, die er im Herbst in vielen Konzerten spielen wird. Viele der Werke sind selten eingespielt, so das "Albumblatt für Betty Schott" von Richard Wagner oder Franz Liszts "Bearbeitungen über ein Motiv von Bach". Robert Schumanns wunderschönes Lied "Mondnacht" hat Stadtfeld selbst für Klavier solo arrangiert. Von Schumann spielt Stadtfeld auf der CD auch den bekannten Zyklus "Waldszenen", von Richard Wagner die berühmte Tannhäuser-Ouvertüre und Isoldes Verklärung (Liebestod). "Wer kennt schon sein "Albumblatt für Frau Betty Schott?" Eine Meditation des Herzens; Stadtfeld erweckt sie mit seiner besonderen Gabe: Da klingt empfundene Schwärmerei ohne pathetisches Muskelspiel. Schlackenfrei durchmisst er Schumanns Waldszenen und stellt in einer Stadtfeld´schen Bearbeitung die berühmte Mondnacht gesangsfrei vor- wie leicht und weltentrückt das bei ihm klingt, dieses große Musik gewordene "als ob". Drei Brahms´ Intermezzi fordern Martin Stadtfeld filigranes Nuancenspiel ab. Großem Theater gibt er sich in Liszts Bearbeitung von "Tannhäuser"-Ouvertüre und "Isoldens" Verklärung hin. Kein reines Ohrwürmchen-Album. Umso mehr: Kompliment!" (WAZ) "Mit Bach, den er nach wie vor als "Gottvater der Musik" verehrt, hatte Martin Stadtfeld seinen Durchbruch: 2002 als Gewinner des Internationalen Bach-Wettbewerbs in Leipzig. Dieser erste Preis, der zuvor 14 Jahre lang nicht vergeben worden war, öffnete Stadtfeld Tür und Tor zum internationalen Musikparkett, auf dem er sich heute nicht nur als Bach-Interpret bewegt. Von der Wiener Klassik bis zur Romantik und den romantisch-expressiven Klavierkonzerten von Tschaikowsky und Liszt reicht sein Repertoire. Auch seine neue CD beschäftigt sich mit der Romantik, genauer mit der "Deutschen Romantik". [?] Die Natur, der Wald - Sinnbilder der deutschen Romantik - sie dürfen auf einer Aufnahme mit diesem Titel natürlich nicht fehlen. Und so lässt Stadtfeld in Schumanns "Waldszenen" eine Fülle stimmungsvoller Naturbilder entstehen. Es scheint, als habe der 30-Jährige das Verinnerlichte der Romantik ganz in sich aufgesogen. Selten hat man Stadtfeld so fein mit Klangnuancen und Farbschattierungen umgehen und solch intime Momente gestalten hören. Und das nicht nur in den von ihm sehr dunkel-versöhnlich gefärbten Waldszenen, sondern auch in Schumanns Mondnacht aus dem Liederkreis Opus 39. Stadtfeld hat die Mondnacht selbst für Klavier bearbeitet, zu einem Lied ohne Worte sozusagen und spielt sie so leise, wie ein Sänger sie kaum singen könnte. [?] Und Stadtfeld erkundet die Romantik musikalisch auch auf nicht ganz naheliegenden Pfaden. So hat er beispielsweise unbekanntere Werke von Wagner und Liszt ausgesucht: ein Albumblatt, das Wagner für Betty Schott, der Witwe des bekannten Musikverlegers komponiert hat, und Bearbeitungen zweier Wagner-Themen, Isoldes Verklärung und die Tannhäuser-Ouvertüre, die Liszt für Klavier gesetzt hat. Und ein bisschen Bach ist sogar dabei - mit Liszts recht unbekannten Variationen über ein Bach-Thema. [?] Für jeden Komponisten findet Stadtfeld einen eigenen Ton: Wagner etwas pathetischer, Schumann etwas fragil, die Liszt-Stücke sehr unmittelbar. Und Brahms ist natürlich auch dabei. Stadtfeld hat aus seinen berühmten Intermezzi einen eigenen dreiteiligen Zyklus gemacht. Es ist schwer zu sagen, in welchem der schönen Romantikwerke er die Romantik am besten einfängt. Klar ist jedoch: Stadtfeld hat mit diesem Album eine seiner bisher intimsten und berührendsten Aufnahmen veröffentlicht." (NDR Kultur) "Die Platte des ehemaligen Dortmunder "Jungen Wilden" ist ein Spaziergang durch die Jahreszeiten und Ausdrucksvarianten der Romantik, bei dem es viel zu entdecken gibt." (Ruhr Nachrichten) "Wer kennt schon Wagners "Albumblatt für Frau Betty Schott"? Eine Meditation des Herzens; Stadtfeld erweckt sie mit seiner besonderen Gabe: Da klingt empfundene Schwärmerei ohne pathetisches Muskelspiel. Schlackenfrei durchmisst er Schumanns Waldszenen und stellt in einer Stadtfeld'schen Bearbeitung die berühmte Mondnacht gesangsfrei vor - wie leicht und weltentrückt das bei hm klingt, dieses große Musik gewordenen "als ob" [?] Kompliment" (Neue Ruhr Zeitung)

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