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Igor Levit

Encounter

Künstler
Igor Levit

Das neue Album "ENCOUNTER" von IGOR LEVIT erscheint am 11. September bei Sony Classical.Ein sehr persönliches Doppelalbum, getragen vom Wunsch nach Begegnung und Miteinander. Das Programm umfasst selten gespielte Bach- und Brahms-Bearbeitungen von Ferruccio Busoni und Max Reger sowie "Palais de Mari", das letzte Klavierstück von Morton Feldman.Igor Levits Doppelalbum "Encounter" sucht nach Klängen, die innere Stärke geben und seelischen Halt. Die auf eindringlichen Vokalkompositionen basierenden Werke von Bach bis Max Reger artikulieren den Wunsch nach Begegnung und menschlichem Miteinander - in einer Zeit, in der Vereinzelung das Gebot der Stunde ist. Entstanden ist ein sehr persönliches Recital. Einmal mehr überschreitet der 33-Jährige die Grenzen des reinen Klavierrepertoires: In den als komplette Zyklen selten zu hörenden Busoni-Transkriptionen der Choralvorspiele Bachs und des späten Brahms übernimmt Levit die Rolle eines weite Kirchenräume füllenden Organisten. Der Überwindung quälender Todesfurcht gibt er in Johannes Brahms' "Vier ernsten Gesängen" instrumentale Beredsamkeit. Das sanfte Schimmern ganz weniger Noten wiederum macht Morton Feldmans extrem leises Klavierstück "Palais de Mari" (1986) zum Inbegriff eines sinnlich-übersinnlichen Möglichkeitsraumes. Levits Repertoirezusammenstellung rechtfertigt den Titel des Albums. Die Werke machen aus vielen zur Distanz voneinander gezwungene Individuen eine Erfahrungsgemeinschaft. Sie stellen den Kontakt her zu religiöser und innerweltlicher Spiritualität. Darüber hinaus lassen die inneren Verbindungen zwischen den Komponisten und ihrer jeweiligen Ästhetik "Encounter" zu einer Reise werden, die auch auf scheinbar vertrautem Terrain erstaunliche Entdeckungen bereithält. "Die heimische Isolation in den Wochen seit Mitte März 2020 war auch für mich oft schwer. Als Künstler jedoch habe ich mich noch nie in meinem Leben so ungebunden, so durchlässig gefühlt wie an jenen Tagen, an denen ich oft erst eine halbe Stunde vor dem Live-Stream entschieden habe, was ich in meinen Hauskonzerten spielen würde", berichtet Igor Levit. Der Wegfall aller Routinen des Konzertbetriebs hatte offenbar auch seine positiven Seiten: "Musik machen zu können ohne jeden Zwang und spontan Werke zu wählen, in denen all die Fragen nach Liebe und Tod, Einsamkeit und der Möglichkeit echter Nächstenliebe verhandelt werden, das hat meinem Klavierspiel eine Gelöstheit gegeben, die ich in dieser Form bislang noch nicht kannte." Igor Levit présente son nouvel album profondément personnel, qui a trouvé naissance lors de son expérience particulièrement intense émotionnellement de la période de confinement due au Corona. De Brahms à Bach en passant par Reger ou Feldman, il met en lumière les pièces dans lequel il a trouvé refuge, réconfort et plaisir, d'ailleurs souvent rares au disque. Encounter est un album spirituel qui, comme son titre l'indique, appelle à aller à la rencontre de soi-même et de l'autre. Après la sortie de sa magnifique intégrale des Sonates pour piano de Beethoven qui a conquis le public et les médias en France comme à l'étranger, le pianiste germano-russe continue de s'imposer comme l'une des références du piano contemporain et un artiste de premier plan dont le talent dépasse désormais les frontières du monde de la musique classique. L'un des tout premiers artistes à se produire depuis chez lui, ses concerts quasi quotidiens ont chaque soir attiré des dizaines de milliers de spectateurs du monde entier sur les réseaux sociaux où ils étaient diffusés, et l'ont conduit à se produire au palais présidentiel allemand lors d'un concert retransmis en direct à la télévision allemande. Fin mai, son nom étatt à nouveau repris par tous les médias lors d'une performance symbolique : pour attirer l'attention sur la situation critique du monde culturel, il a joué l'intégralité des Vexations d'Erik Satie, soit un concert qui aura duré plus de 15h d'affilé.

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