Francesco Tristano
Zu Francesco Tristano:

Biografie

 

"Musik ist Musik". Sagte Alban Berg im Frühjahr 1928 in Paris zu George Gershwin, weshalb es keinen Unterschied zwischen "gebildeter" Musik und "populärer" Musik gibt. Francesco Tristano hat dieses Zitat im letzten Jahrzehnt mit seiner Arbeit unterstützt. Er kombiniert Klavier und Synthesizer, mit Noten von Johann Sebastian Bach - sowie Frescobaldi, Berio, Buxtehude, Strawinsky und Gershwin - sowie die neuesten Produktions- und Sequenzierungswerkzeuge. Die Unterschiede zwischen einem Klavierabend (oder einer klassischen Partitur) und einem Technotrack sind sehr deutlich. Dennoch, ob es auf Papier geschrieben, auf einen Computer geladen oder live improvisiert wird; Musik ist Musik, unabhängig von ihrem Stil; elektronisch oder barock, tanz oder avantgarde.

Die Aufnahmen von Francesco Tristano versuchen ein breites Spektrum anzunehmen. Mit seinem Album "Piano Circle Songs", erschienen bei Sony Classical, dessen Fokus diesmal "aufs Wesentliche konzentriert: seine Melodien. Die lässt er mal in träumerischer, mal in jazzig-treibender Perfektion erklingen." (Hessischer Rundfunk)

Aktuelles Album

Tokyo Stories

Künstler Francesco Tristano

Veröffentlichungs Datum: 03.05.2019

"Tokyo Stories" ist eine klingende Hommage an die energiegeladene japanische Metropole von Pianist, Producer und Komponist Francesco Tristano. Jedes der 16 Stücke für Klavier, Synthesizer und Elektronik spiegelt seine tiefe Bewunderung für Tokio wieder und seine lange Beziehung zu dieser Stadt. Während der Albumtitel auf den ikonischen Film Tokyo Story von Yasujiro Ozus anspielt, speist sich die Musik aus Tristanos eigener Gedankenwelt. Jedes Stück erzählt eine persönliche Geschichte über sowohl aufwühlende als auch glückliche Momente, die Tristano in Tokio erlebte. »Zum ersten Mal war ich im Jahr 2000 hier«, erklärt Tristano. »Ich war damals erst 18 Jahre alt. Es fühlte sich wirklich wie ein Neon-Dschungel an. Ich kehrte erst 2009 wieder nach Tokio zurück, doch seitdem bin ich rund 40 Mal dort gewesen«. Eine ganz persönliche Erfahrung spiegelt etwa der Titel Yoyogi Connect. Dazu Tristano: »Im Sommer 2017 verstarb mein Schwiegervater, als ich gerade auf dem Weg nach Tokio war«. Gate of Entry ist eine meditative Betrachtung der majestätischen Torii, auf die Tristano 2011 zufällig stieß, als er im Tokioter Vorort Asakusa herumirrte. »Damals bereitete ich mich innerlich auf meine erste Club-Show in Tokio vor. Die Torii gaben mir Energie«. Das von Tristano komponierte und größtenteils in Tokio eingespielte Album präsentiert auch eine Reihe von Gastkünstlern, darunter sind japanische Musiker, wie der Tabla-Spieler U-zhaan, Komponist Keiichiro Shibuya und Producer Hiroshi Watanabe, aber auch internationale Gäste wie der argentinischen Elektrokünstler Guti und den legendären französische Saxofonist / Klarinettist Michel Portal.

Weitere Veröffentlichungen