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Sinfonieorchester Basel
Zu Sinfonieorchester Basel:

Biografie

Das Sinfonieorchester Basel gibt es seit der Fusion des Basler Sinfonie-Orchesters und des Radio-Sinfonieorchesters Basel im Jahr 1997. Doch das ist nur die eine Geschichte. Denn zum heutigen Sinfonieorchester führt eine Orchestertradition, die vor mehr als dreihundert Jahren ihren Anfang nahm. Es ist eine Geschichte voller Höhen und Tiefen. Grosse Persönlichkeiten und künstlerische Ambitionen spielen darin eine Rolle, genauso wie Institutionen, Konzertsäle und Geld. Oft hat der Name des Klangkörpers gewechselt, und mehr als einmal musste eine Trägerschaft das Orchester abgeben. Aber das Ensemble selber ist – sieht man von der kurzen Zeit während der Helvetik ab – niemals von der Bildfläche verschwunden.

Aktuelles Album

The Secret Fauré 3: Sacred Vocal Works

Künstler /Sinfonieorchester Basel

Veröffentlichungs Datum: 15.05.2020

"Die Musik von Fauré entfaltet ihren Sog erst nach und nach und sehr subtil. Mit einem sanften Zauber, der süchtig machen kann." (NDR Kultur) "Man darf sich am äußerst atmosphärisch geschmackvollen Musizieren der Basler erfreuen." (Rondo) - Dies sind nur wenige der Besprechungen für die hochgelobte Aufnahme-Serie "The Secret Fauré" vom Sinfonieorchester Basel unter Ivor Bolton. Auf seinem dritten Album präsentiert das Orchester selten gehörte geistliche Vokalwerke von Gabriel Fauré, aber auch sein berühmtes Requiem in einer neuen Notenausgabe: Dabei handelt es sich um die erste Version von 1900, die nicht nur die Erstausgabe der "symphonischen Fassung" des Requiems berücksichtigt, sondern auch das historische Orchestermaterial. Es wurden außerdem einige bis dahin vergessene Instrumentalpassagen wiederaufgenommen. "The Secret Fauré 3" beinhaltet zudem die Weltersteinspielung von "La Passion" - das religiös inspirierte Werk für gemischten Chor und Orchester blieb bis 1999 unveröffentlicht. Auf dem Album sind neben Faurés "Cantique de Jean Racine", mit dem er 1865 einen ersten Preis in Komposition gewann, die "Messe des pêcheurs" für Frauenchor und Kammerorchester von 1881 und die Psalmvertonung "Super flumina babylonis" zu hören. Die Vokalwerke werden dabei allesamt von namhaften Interpreten gestaltet: vom vielfach ausgezeichneten Balthasar-Neumann-Chor, von der Sopranistin Katja Stuber und dem Bariton Benjamin Appl. "So lässt man sich fallen in den noblen Schönklang der von den Baslern so meisterhaft vorgetragenen Kleinodien, und doch schwingt dabei stets eine unterschwellige Unruhe mit." (Concerti)