„Wie schafft man es denn, alle Prokofjew-Konzerte an drei Abenden hintereinander zu spielen? An die Anstrengung denke er gar nicht so sehr, sondern vor allem an das große Glück, diesen lang gehegten Wunsch endlich realisieren zu können“, sagt Levit bei SWR Kultur. Und genau das passierte in diesen Tagen – in Budapest, Wien und gerade beim Heidelberger Frühling, gemeinsam mit dem Budapest Festival Orchestra und Iván Fischer. Eine Art Vorschau gab es bereits in London – da schrieb die Times: „Igor Levit und Iván Fischer funkeln bei Prokofjew“. Der Wiener Kurier hörte: „Ein Prokofjew-Fest: Levits brillante Technik und seine Virtuosität sind eine Geschichte für sich, aber wie er das Wesen von Prokofjews Bizarrerien herausarbeitet, den Schalk, das Abstrakte dieser Musik hörbar macht, ist, als würde bei der einen oder anderen Stelle ein Gemälde von Wassily Kandinsky aufblitzen und zur Musik werden.“ In der Berliner Philharmonie ist Igor Levit am 3. April mit den drei Klaviertrios (also auch ein Art Zyklus) von Johannes Brahms zu hören (wenige Karten sind noch hier erhältlich), gemeinsam mit Renaud Capuçon und Julia Hagen. Brahms steht auch im Zentrum seines aktuellen Albums mit den beiden Klavierkonzerten (mit den Wiener Philharmonikern und Christian Thielemann) und den Solo-Spätwerken opp. 116-119.