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Wiener Philharmoniker
Zu Wiener Philharmoniker:

Biografie

Die Wiener Philharmoniker setzen sich aus Mitgliedern des Wiener Staatsopernorchesters zusammen und gelten als eines der führenden Orchester der Welt. 2006 und 2007 wurden die Wiener Philharmoniker von „Musikkritikern der bedeutendsten europäischen Fachzeitschriften und Radiosender“, unter Führung der Monatszeitschrift Le Monde de la musique, zum besten Orchester Europas gewählt.

Das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker findet am 1. Januar, also am Neujahrstag statt und wird seit Jahre von Sony Classical veröffentlicht. Es ist überwiegend den Werken der Strauss-Dynastie gewidmet. Die Strauss-Konzerte am Neujahrstag gibt es seit 1941. Sie hießen „Johann Strauss-Konzert Philharmonische Akademie“; ein Vorläuferkonzert fand am Silvestervormittag 1939 statt. Erst nach dem Krieg erhielten die Konzerte den Namen Neujahrskonzert.

Aktuelles Album

Neujahrskonzert 2021 / New Year's Concert 2021

Künstler Wiener Philharmoniker

Veröffentlichungs Datum: 15.01.2021

Es war ein überaus gelungener und ein ganz besonderer musikalischer Auftakt in das neue Jahr 2021, der in die Geschichte eingehen wird. Die Wiener Philharmoniker, für dieses Repertoire unstrittig das beste Orchester der Welt, präsentierten unter der Leitung von Riccardo Muti im Wiener Musikverein zum Jahreswechsel wieder ein heiteres und zugleich besinnliches Programm mit Walzern, Tänzen und Polkas aus dem reichen Repertoire der Johann Strauss-Dynastie und deren Zeitgenossen - den Umständen entsprechend für dieses Jahr ohne Publikum.

Die Wiener Philharmoniker und Riccardo Muti sorgten im festlich geschmückten Goldenen Saal für höchstes musikalisches Niveau. Beschwingt war der Auftakt mit Franz von Suppès "Fatinitza-Marsch", dem "Schallwellen-Walzer" von Johann Strauss und der "Niko-Polka" aus der Feder von Josef Strauss. Auch mit den folgenden Polkas "Ohne Sorgen", dem "Grubenlichter-Walzer" von Carl Zeller sowie Karl Millöckers Galopp "In Saus und Braus" demonstrierten Orchester und Dirigent eindrucksvoll, wie ausgezeichnet sie sich verstehen: "Da klingt alles ganz natürlich, selbstverständlich, ausgefeilt und wunderschön", so schrieb der Wiener Kurier. Besonders abwechslungsreich wurde es nach der Pause mit Suppès Ouvertüre zu "Dichter und Bauer" und dem Walzer "Bad'ner Mad'ln" (erstmals im Neujahrskonzert) von Karl Komzák.

Herausragend waren auch Mutis und des Orchesters Interpretation der "Margherita-Polka" von Josef Strauss, des "Venetianer-Galopp" oder auch des berühmten "Frühlingsstimmenwalzers" von Johann Strauss. Auch die Polka "Im Krapfenwaldl", die "Neue Melodien-Quadrille", der "Kaiser-Walzer", die Polka "Stürmisch in Lieb und Tanz" sowie der Donauwalzer und der obligate Radetzky-Marsch wurden himmlisch musiziert. Und beim Radetzky-Marsch erklang dann auch tatsächlich Beifall, digital zugespielt von 7000 Menschen, die sich vorher im Internet dafür registriert hatten, um live das Orchester und den Dirigenten hochleben zu lassen.