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Leif Ove Andsnes
Zu Leif Ove Andsnes:

Biografie

Leif Ove Andsnes wurde 1970 in Karmøy, Norwegen, geboren und studierte am Musikkonservatorium in Bergen. Er veröffentlicht Aufnahmen nunmehr exklusiv bei Sony Classical. Seine Diskographie umfasst mehr als 30 CDs - Solowerke, Kammermusik und Konzerte, mit einem Repertoire, das von Bach bis zur Gegenwart reicht. Andsnes wurde für acht Grammy Awards nominiert und gewann viele internationale Preise, darunter fünf Gramophone Awards. Leif Ove Andsnes ist Träger der angesehensten Auszeichnung Norwegens, des Sankt-Olav-Ordens, im Rang des Kommandeurs. 1997 erhielt er den prestigeträchtigen Peer-Gynt-Preis, der von Mitgliedern des norwegischen Parlaments vergeben wird, um prominente Norweger für ihre Verdienste um Politik, Sport und Kultur zu ehren. Andsnes erhielt auch den Royal Philharmonic Society's Instrumentalist Award und den Gilmore Artist Award.

Er ist Professor an der Norwegischen Akademie in Oslo, Gastprofessor am Königlichen Musikkonservatorium von Kopenhagen und Mitglied der Königlich Schwedischen Musikakademie. Beethoven spielte eine herausragende Rolle in seiner Saison 2012/13 in Konzerten mit Orchester, Soloauftritten und Einspielungen. Er spielte die "Klavierkonzerte Nr. 1" und "Nr. 3" ausgiebig in Europa und Nordamerika mit Ensembles wie dem Norwegischen Kammerorchester, den BBC Philharmonic, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre symphonique de Montréal und der Boston Symphony. Im Frühjahr 2012 nahm Leif Ove Andsnes die "Beethoven Journey" auf einer Tournee mit dem Mahler Chamber Orchestra wieder auf. Zusammen beendeten sie eine Reise durch sieben europäische Städte mit Aufführungen von Beethovens Klavierkonzerten Nr. 1 und 3 beim Prager Frühling, die live für Andsnes' Debüt mit Sony Classical aufgezeichnet wurden. "The Beethoven Journey" wird von der Stiftelsen Kristian Gerhard Jebsen gesponsert, einer in Bergen beheimateten Stiftung, die gegründet wurde, um das Andenken Kristian Gerhard Jebsens und seines Beitrags zum norwegischen und internationalen Speditionswesen zu ehren.

Als wichtiger Bestandteil der New York Philharmonics ist Andsnes der Artist-in-Residence des Orchesters 2017/18. Neben Kammermusik und Solo-Stücken von Schubert, Nielsen, Sibelius und Jörg Widmann in der David Geffen Hall, spielt er in dieser Saison für die Philharmonie Brittens' Klavierkonzert unter Antonio Pappano, Rachmaninoffs selten programmiertes "Viertes Konzert" unter Paavo Järvi und Debussys "Fantaisie" mit Edward Gardner.
Er widmet sich des Weiteren dem zu Unrecht vernachlässigte Oeuvre des finnischen Komponisten Sibelius für Soloklavier auf dem bevorstehenden Sony Classical-Album, mit Sibelius' eigenem Arrangement seines berühmten "Valse triste", Auszügen aus den beliebten "Ten Pieces" und den "Six Impromptus" sowie dem ausdrucksstarken "Kyllikki (Three Lyric Stücke)".

Aktuelles Album

Mozart Momentum - 1785

Künstler Leif Ove Andsnes

Veröffentlichungs Datum: 28.05.2021

Mozarts schöpferische Kraft explodierte förmlich in den Wiener Jahren 1785 und 1786 – Leif Ove Andsnes geht diesem Phänomen bei seinem Projekt „Mozart Momentum“ nach, gemeinsam mit dem Mahler Chamber Orchestra. 

„Wenn man bemerkt, wie schnell sich Mozart in den frühen Jahren der 1780er Jahre entwickelt hat, fragt man sich: Wie konnte das passieren? Und – was ist passiert? Es geht um die Dynamik seiner Kreativität in genau dieser Zeit“, sagt Leif Ove Andsnes zum Konzept von „Mozart Momentum“. In den folgenden vier Werken testete Mozart die Konzertform bis an ihre Grenzen und stellte weitergehende emotionale Anforderungen an seine Wiener Abonnenten: „Es lag neue kreative Energie in der Luft", sagt Andsnes. „Mozart scheint immer tiefer in die Musik und ihre Ausdruckmöglichkeiten eingedrungen zu sein und neue Techniken ausprobiert zu haben. Ich kenne keine Musik, die eine solche emotionale Vielfalt bietet."

Das Mahler Chamber Orchestra ist für dieses Projekt ein erfahrener Partner von Leif Ove Andsnes. Das Doppelalbum umfasst die Klavierkonzerte Nr. 20-22, das Klavierquartett in g-Moll, die Maurerische Trauermusik KV 477 und Fantasia in c-Moll KV 475 für Soloklavier.