Vladimir Horowitz
Zu Vladimir Horowitz:

Biografie

 

Vladimir Horowitz, der berühmteste Pianist des zwanzigsten Jahrhunderts, ist dem sprichwörtlichen Mann auf der ganzen Welt bekannt und wurde 1903 in Kiew geboren. Er war der Inbegriff des klassischen Pianisten, mit großartigen Chart-Aufnahmen von den frühen 1930er bis Ende der 1980er Jahre und ausverkauften Konzerte auf der ganzen Welt.

Horowitz zeigte genug Talent, um 1915, kurz vor dem frühen Tod des russischen Komponisten und Pianisten, für Alexander Skrjabin zu spielen. Horowitz würde ein überragender Interpret von Skrjabins Musik, die der Pianist als "mystisch, expressionistisch" bezeichnete. Horowitz freundete sich auch mit einem anderen großen russischen Komponisten und Pianisten (und dem früheren Schulkameraden von Skrjabin), Sergei Rachmaninoff, an, der der romantische Höhepunkt der Romantik war.

In einer Zeit, in der er sich mit moderner Musik beschäftigte, führte er 1950 die Sonate von Samuel Barber zusammen mit den Sonaten von Prokofjew und Kabalewski auf. Horowitz entwarf auch seine eigenen Transkriptionen und Arrangements, darunter Showstoppers wie seine Variationen von Carmen und Stars and Stripes Forever (letzteres, das er 1945 in der Carnegie Hall debütierte, um das Ende des Zweiten Weltkriegs mit einer Reprise im Central Park zu feiern).

1987 spielte Horowitz in Hamburg sein abschließendes Konzert. Obwohl er kein produktiver Lehrer war, betreute Horowitz bemerkenswerte Pianisten wie Byron Janis, Gary Graffman und Ronald Turini sowie Murray Perahia zu Beginn seiner Karriere. "Das Klavierspiel besteht aus Intellekt, Herz und Technik", sagte Horowitz. „Alle sollten gleichermaßen entwickelt sein. Ohne Verstand wirst du ein Fiasko sein; ohne Technik ein Amateur; ohne Herz, eine Maschine.“

Aktuelles Album

Horowitz Plays Schumann

Künstler Vladimir Horowitz

Veröffentlichungs Datum: 23.10.2015

Für Vladimir Horowitz strahlte ein Name der deutschen Romantik am hellsten: Robert Schumann. Klavierzyklen wie "Kreisleriana" und "Kinderszenen" zählten zum Lieblingsrepertoire des Supervirtuosen - gerade weil sie mehr als nur Technik verlangen. Hier fand Horowitz in zarten, poetischen Momentaufnahmen verwirklicht, was erst wieder seinem Freund Sergej Rachmaninow mit deutlich größerem Notenaufwand gelingen sollte.