Olga Scheps
Zum Künstler Olga Scheps

Schubert

Künstler
Ihre inzwischen dritte Aufnahme legt die ECHO-Preisträgerin Olga Scheps vor mit einer Auswahl der bezauberndsten Werke von Franz Schubert. Bereits mit ihrer Debüt-Aufnahme mit Stücken von Chopin empfahl sich die junge Deutsch-Russin als Spezialistin für romantische Klänge und zarteste Farbspiele auf dem Piano. Die neue CD präsentiert wieder eine gelungene Mischung aus berühmten Meisterwerken (Impromptus und Valses Nobles), sowie selten eingespielten Raritäten wie der Ungarischen Melodie und dem Kupelwieser-Walzer. Gespielt von einer hochromantischen Olga Scheps, der nach einem Rezital in der Hamburger Laeiszhalle die Kritik bescheinigte "eines der interessantesten Talente unserer Tage zu sein. Hinreißend ausdrucksvoll." "Olga Scheps gelingt es nun, all die Schattierungen des Halbdunkeln mehr als nur sinnfällig zu machen. Dank ihres ungemein gegenwärtig wirkenden Spiels, das sich bei aller Noblesse durch eine kontrollierte Sensibilität auszeichnet, wirkt nichts überinterpretiert, sondern im Wesenskern getroffen. Der sogenannte "Kupelwieser-Walzer" ist und bleibt bei ihr ein wunderschönes Gute-Nacht-Ständchen. Im hymnischen As-Dur-Impromptu D 935 hingegen schwingt jenes schicksalhafte Pochen mit, bei dem es einem heiß und kalt zugleich wird. Wer über so viel Intellekt und Fingerspitzengefühl verfügt wie Olga Scheps, der sollte sich auf seinem vierten Album mal mit Kleinigkeiten von Mozart beschäftigen." (Rondo) "So schlicht der Titel ist, so vielfältig ist die darauf zu hörende Auswahl: Verträumt-melancholische Walzer, volkstümliche Ländler, kecke Ecossaisen, ein fast übermütiger Galopp, ein altertümlicher "Cotillon". Einige Raritäten sind darunter, die bisher kaum auf CD aufgenommen wurden. [?] Den vielen, meist sehr kurzen Tänzen hat Olga Scheps längere und innigere Stücke zur Seite gestellt: die Ungarische Melodie in h-Moll und drei Impromptus. [?]Große und schlichte Schönheit mit Sehnsucht und Schmerz zu verbinden, am Rande eines dunklen Abgrunds zu balancieren und gleichzeitig den Blick in himmlische Sphären zu richten - das kostet Olga Scheps mit jeder Note aus?" (RBB-Kulturradio) "[?] Dank ihres ungemein gegenwärtig wirkenden Spiels, das sich bei aller Noblesse durch eine kontrollierte Sensibilität auszeichnet, wirkt nicht überinterpretiert, sondern im Wesenskern getroffen. [?] Im hymnischen As-Dur Impromtu D 935 [?] schwingt jenes schicksalhafte Pochen mit, bei dem es einem heißt und kalt zugleich wird. [?]" (Rondo) " [?] Ein diffiziles Repertoire, da es schwierig ist, die Tänze dramatisch und spannend zu halten. Doch nach einem eher vagen Beginn mit einigen zu süßlich gefärbten Walzern und anderen Petitessen kann Olga Scheps sich dann freimachen, besteht die Herausforderung der Schubert´schen Impromptus und kann hier die Dramatik und Klanglichkeit gut verbinden. [?]" (PianoNews)

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