Martin Stadtfeld
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Martin Stadtfeld - Mendelssohn Klavierkonzert Nr. 1 & Solowerke

Mendelssohn Klavierkonzert Nr. 1 & Solowerke

Künstler

Die spannende Aufnahme des ersten Klavierkonzertes von Mendelssohn mit der Academy of St. Martin in the Fields unter dem berühmten Sir Neville Marriner entstand begleitend zu einem Konzert beim Rheingau Musikfestival. Die kürzeren Solo-Werke von Mendelssohn machen die CD zu einem romantischen Hörerlebnis: zehn der schönsten ?Lieder ohne Worte? sowie die brillanten ?Variations sérieuses? Op. 54. Die limitierte Erstauflage ist ein Muss für alle Stadtfeld-Fans, denn die Bonus-CD enthält exklusiv drei der bekanntesten Choräle von Johann Sebastian Bach:?Wir setzen uns mit Tränen nieder?, von Stadtfeld selbst bearbeitet sowie, ?Jesus bleibet meine Freude? und ?Nun kommt der Heiden Heiland? ? für alle Bach-Stadtfeld Fans ein Must-Have. Auch Schumanns berührendes, Mendelssohn gewidmetes Stück ?Erinnerung? ist ein weiteres Highlight auf der Bonus-CD. "Martin Stadtfelds neues Album macht die Welt heller und freundlicher?die vorwärtsdrängende Energie bei Mendelssohns farbenfrohem Klavierkonzert wirkt beflügelnd. Stadtfeld musiziert mit der Academy of St. Martin unter Sir Neville Marriner wie im Rausch." (Stern) "Sonderbar, dass Mendelssohns g-Moll-Klavierkonzert bisher relativ unbekannt geblieben ist - ist es doch ein brillantes, hochvirtuoses Werk, das die Wertschätzung aller Klavierenthusiasten verdient. Nun bildet es das Herzstück auf der neuen Mendelssohn-CD Martin Stadtfelds. Ohne Umschweife legt Stadtfeld ungestüm los, hervorragend unterstützt durch das Orchester Academy of St Martin in the Fields unter der Leitung von Sir Neville Marriner. Im Finale wird der Zuhörer mit waghalsigem Tempo und Gewitztheit bis zum Ende mitgerissen. Nach all der Lebensfreude schlägt Stadtfeld mit den ?Variations sérieuses' einen ernsteren Ton an und rundet die CD mit einer Auswahl der ?Lieder ohne Worte' ab, die dank seines angenehm unsentimentalen Spiels im neuen Licht erscheinen. Auf der Bonus-CD kommen die Fans seiner Bach-Interpretationen auf ihre Kosten: Neben der ?Erinnerung' von Schumann spielt der Pianist drei Bach-Choräle auf seine gewohnt erfrischende Art." (Crescendo) "Mit einem Livemitschnitt dieses spieltechnisch äußerst anspruchsvollen Konzerts [Mendelssohn Klavierkonzert op. 25], der im vergangenen Sommer beim Rheingau-Musikfestival entstand, eröffnet Martin Stadtfeld sein neues Mendelssohn-Album. Und es hat den Anschein, als wolle er gleich zu Beginn zeigen, was für ein brillanter Pianist er ist. Vor allem der virtuose Schlusssatz ist eine eindrucksvolle Demonstration von Stadtfelds pianistischer Klasse. Der gebürtige Koblenzer verbindet Prägnanz mit perlender Leichtigkeit und wird von der Academy of St. Martin in the Fields mit Altmeister Sir Neville Marriner darin bestens unterstützt. [?] Stadtfeld kratzt heftig am Bild Mendelssohns als dem supersensiblen, wenig geerdeten Romantiker und spielt die ["Variations sérieuses"] sehr handfest und geradeaus. Zusammen mit dem direkten Klavierton erscheint das Stück zunächst wie entzaubert. Doch je komplexer und virtuoser die Variationen werden, desto mehr scheint sich Stadtfeld in einen Rausch zu spielen. Verstärkt wird der Eindruck von Stadtfelds geradlinigem, mitunter wildem Mendelssohn-Spiel bei einer Auswahl von zehn "Liedern ohne Worte". Angenehm handfest klingen diese Stücke. Stadtfeld hält die Begleitstimmen gegenüber der Melodiestimme bewusst nur wenig zurück. So hört man Mendelssohn sonst nie. [?] Abseits des Mainstreams, das beweist Stadtfeld mit diesem Album, kann Musik besonders spannend sein." (HNA) "Folgerichtig vermeidet der junge deutsche Ausnahme-Pianist, der fleißig, uneitel und exzentrisch im besten Sinne nur für seine Kunst lebt, im ersten Klavierkonzert Mendelssohns jedwedes leeres Tongeplätscher oder virtuoses Geklingel. Dieses 1831 entstandene g-Moll-Bravourstück erklingt mit unmittelbar fesselnder Euphorie, klassischer Kante, glasklarer Artikulation und vor Vitalität schier berstender Blockhaftigkeit. Im Molto Allegro des 1. Satzes zieht Stadtfeld die ehrwürdige Academy of St. Martin in the Fields unter ihrem Dirigenten-Monument Neville Marriner in seinen Sog, verlockt sie [?] zu energisch packender Brillanz. Lichtdurchflutete Räume öffnet Stadtfeld im Andante, mit furioser Eleganz und erstaunlicher Makellosigkeit [?]. Kein Ton ist belanglos im vor Spannung vibrierenden Kosmos Klangkosmos Stadtfelds, jede neue Harmonie wird wie eine Offenbarung zelebriert. In Seelenstücken von Schumannscher Tiefe läuft im ?Frühlingslied' op. 62 ein Wanderer entspannt der Sonne entgegen, schält sich die fis-Moll-Weise op. 30 aus einem wie lebendig fluktuierenden Kontinuum. Brutal und bekenntnishaft jagt Stadtfeld dann durch das ?Reiterlied' [?]. Zu entdecken gibt es auch den ?anderen' Mendelssohn, der in den ?Variations sérieuses' sein sonst so heiteres Schaffen auf eine aufschlussreiche Dimension der Dissonanzen erweitert. Auf einer Bonus-CD verwöhnt Martin Stadtfeld seine Hörer schließlich noch mit Klavierfassungen herrlicher Chöre und Choräle Bachs [?]." (Thüringische Landeszeitung)

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